Internetnutzung: Die Silver Surfer holen auf!

Verstärkt ins Netz gegangen: Die Silver Surfer holen auf!

In Punkto Internetnutzung liegen junge Menschen klar vorn. Bei den 14 bis 29-Jährigen sind rund 100 Prozent im Netz unterwegs. Doch die Älteren holen jetzt auf.

Der Anteil der sogenannten Silver Surfer ist in den vergangenen fünf Jahren stark gestiegen: bei den 60 bis 69-Jährigen stieg der Anteil der Internetnutzer von 64,5 auf 79 Prozent und bei den ab 70-Jährigen von 29,4 auf 45 Prozent. Ein Wachstum von 22,5 bzw. 53,1 Prozent.

Ein Grund für die Entwicklung sei laut Statista das zunehmende Angebot an speziellen Tablets und Smartphones für Senioren. Diese bieten u.a. eine große Schrift bzw. Zoomfunktionen, eine reduzierte Zahl an Apps und verschiedene Gesundheits- bzw. Sicherheitsfunktionen.

Übrigens: Bei der Entstehung des Internets waren die heute über 60-Jährigen um die 35 Jahre alt.

Infografik: Die Alten zieht's ins Internet | Statista

Mehr Infografiken findest du bei Statista

Selbermachen! „How to…“ oder „Wie du…“

Selbermachen? Ja, das kann ich!

Selbermachen ist heute die große Devise, wenn es beispielsweise darum geht, eine Website oder einen Onlineshop ins Netz zu stellen.

So gibt es im Netz eine Reihe von Marktplätzen, auf denen du z. B. für das weltweit am häufigsten genutzte CMS WordPress, Themes und Plugins kostenlos beziehen oder für ganz wenig Geld kaufen kannst.

Andere Anbieter schenken dir sogar ein komplett eingerichtetes Internet-Baukastensystem inkl. E-Mail und Subdomain.

Aber auch für alles andere, was du in deinem Business brauchst, gibt es irgendwo im Internet ein „How to…“ oder „Wie du…“

Und da du selbstverständlich in Personalunion ein perfekt ausgebildeter Designer, Techniker, SEO- und Marketingexperte, Mechatroniker, Verkäufer, Ingenieur, Bäcker, Steuerberater, Apotheker, Installateur, Texter und Konzeptioner, Tischler, Influencer, Arzt und Heilpraktiker, Rechtsanwalt, Dachdecker, Journalist, Eventmanager, Telekommunikationstechniker und Informatiker bist, baust du dir deinen Internetauftritt und alles andere natürlich selbst.

Ist das sinnvoll und effektiv? Bringt es dich und dein Business wirklich voran? Bedenkst du dabei auch alles, was wirtschaftlich, handwerklich, technisch und rechtlich erforderlich ist?

Das Internet macht uns alle zu Experten!

Ich bin auch immer dafür, möglichst viel selbst zu machen. Dank einer Vielzahl von praktischen Anleitungen im Netz und diversen Ratgebern in den Baumärkten ist das heute auch überhaupt kein Problem mehr:

Ich renoviere z.B. Sanitäranlagen, verlege Fußböden und elektrische Leitungen, baue Notstromaggregate und Heizungsanlagen, verkleide die Wände und möbel alte Schränke auf. Im Frühjahr werde ich Teilbereiche des Hauses entkernen und anschließend das Dach neu eindecken.

Das ist alles total easy!

Schau einfach ins Netz! Bei YouTube findest du für alles eine Anleitung!

Die Blaupausen und Baupläne erhältst du im Tausch gegen ein paar Datensätze im Darknet. Bausätze, Werkzeuge und Werkstoffe kriegst du für einen hohlen Zahn bei Ebay und bei Amazon. Kleinteile, die du im Internet nicht auftreiben und kaufen kannst, druckt dir dein 3D-Drucker.

Ja, das Internet ist schon toll. Es macht uns alle in allen Bereichen zu selbsternannten Experten.

Wenn mich heute jemand fragt:

„Was hast du gelernt? Was hast du studiert?“, beantworte ich diese Frage selbstsicher und voller Stolz mit:

„YouTube!“

Nun aber zurück zum selbstgebastelten Internetauftritt

Im nächsten Beitrag, werde ich dir anhand von Beispielen zeigen, warum der Selbstbau einer Website oder eines Onlineshops zu einem Bumerang werden kann.

Ich nehme eines der weltweit am meist verkauften WordPress Themes in Sachen Datenschutz unter die Lupe, deren Entwickler angeben, es sei DSGVO-konform.

Ich werde aufzeigen, an welchen Stellen Hersteller und Entwickler von günstigen sowie kostenlosen Themes, Plugins, Templates und Baukastensystemen Tracker, Spürhunde, Cookies, schadhafte Scripte, u. ä. einbauen und welche Folgen das für dein Unternehmen und deine Websitebesucher haben kann.

Bleib also dran und verpasse auf gar keinen Fall den nächsten Beitrag!

Für heute verabschiede ich mich mit einem „Happy Coding und Wie du!“ und wünsche dir: Viel Spaß beim Selbermachen 🙂

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