Unternehmen setzen derzeit immer noch darauf, die Aufmerksamkeit von potentiellen Kunden durch massive, ineffiziente, oft nervige Banner und Anzeigen zu erreichen. Aber, wie zeitgemäß und erfolgversprechend ist diese althergebrachte Methode heute noch?

Nachfolgend erfährst du, warum das Inbound-Marketing eine clevere und charmante Alternative zum klassischen Outbound-Marketing ist.

Worum geht’s beim Inbound-Marketing?

Beim Inbound-Marketing geht es darum, potenzielle Kunden mit hochwertigen Inhalten auf dein Unternehmen aufmerksam zu machen, indem du ihnen etwas Nützliches oder einen Mehrwert bietest.

Du erstellst Inhalte, die exakt und direkt auf die Interessen und Bedürfnisse deiner Zielgruppe(n) zugeschnitten sind. So ziehst du Interessenten an und etablierst dich als vertrauenswürdige Informationsquelle.

Was ist Outbound Marketing?

Outbound-Marketing sind traditionelle, klassische, analoge sowie auch digitale Formen des Marketing, wie zum Beispiel:

  • Kataloge
  • Plakate,
  • Banner,
  • Flyer,
  • Anzeigen,
  • Radiowerbung,
  • telefonische Werbung,
  • usw.

Als die Menschen noch keinen permanenten Internetzugriff hatten, war Outbound-Marketing unerlässlich. Die Zeiten haben sich geändert, die Menschen auch!

Aktuell sieht es für das Outbound-Marketing nicht gut aus

Heute empfinden Kunden das Outbound-Marketing als zu aggressiv, zu nervig und zu aufdringlich.

Die zunehmende Nutzung von Ad-Blockern sowie die grundsätzliche Abneigung gegen Online-Werbung, macht es Werbetreibenden von Tag zu Tag schwerer, Anzeigen und Banner erfolgreich zu platzieren.

Warum du dich für das Inbound-Marketing entscheiden solltest

Ein Grund, warum Inbound in den letzten Jahren so erfolgreich war, ist, dass es mit der Art und Weise übereinstimmt, wie Menschen heutzutage auf natürliche Weise Inhalte konsumieren.

Die überwiegende Mehrheit der Internetnutzer hat bereits gelernt, Werbebanner und -anzeigen auf Websites und in den sozialen Medien unbewusst herauszufiltern oder mittels Ad-Blocker zu blockieren, weil sie „nervig“, „ablenkend“ oder „irrelevant“ sind.

63 Millionen Menschen in Deutschland nutzen das Internet. Der Durchschnittsdeutsche nutzt das Internet gut drei Stunden (oder 182 Minuten) am Tag. Bei den Unter-30-Jährigen ist die Nutzungsdauer doppelt so lang: gut 6 Stunden (oder 366 Minuten).

Quelle: ARD/ZDF-Onlinestudie 2019

Die Internetnutzer möchten heute eigenmächtig darüber entscheiden, wann, wo und wie sie Marketingbotschaften empfangen!

Wie gehst du die Sache mit dem Inbound-Marketing an?

  • Entwickle eine Inbound-Strategie und einen Inbound-Plan.
  • Erstelle attraktive, hochwertige, zielgerichtete Inhalte, die dein Publikum ansprechend und persönlich relevant findet.
  • Biete deinem Zielpublikum immer einen Nutzen und Mehrwert
  • Überzeuge deine potenzielle Kunden davon, dass deine Angebote genau das sind, wonach sie gesucht haben.

Übrigens:

Unternehmen, die eine Inbound-Strategie in Kombination mit einer intelligenten Outbound-Marketing-Taktik verwenden, können sogar noch erfolgreicher sein als Unternehmen, die nur auf Inbound setzen.

Was kommt als Nächstes?

Im nächsten Beitrag erfährst du, wie du eine Inbound-Strategie entwickelst. Stay tuned und bleibe am Ball 🙂